Die Auswirkungen des Wanderns

Was bei einer Wanderung mit unserem Körper geschieht

Wandern ist immer eine gute Alternative, wenn man aus dem Trainings- und anderen Alltagen flüchten will. Denn es wirkt sowohl auf den Geist als auch auf den ganzen Körper.

Beginnen wir mit dem Energieverbrauch. Er beträgt bergauf zwischen 500 und 600 kcal pro Stunde. Bei gleichem Tempo verbrennt der Wanderer bergwärts doppelt soviel wie bergab.
Sauerstofftechnisch steigt der Verbrauch mit mittelsteilem Gelände um das sechsfache. Wenn's richtig steil wird, sogar um den Faktor zehn im Vergleich zum Ruhekonsum, der in etwa bei 3 ml/kg/min liegt.
Mehr leistet auch das Herz. Zwischen 110 und 130 Schläge pro Minute, bei großer Anstrengung bis 160. Dabei transportiert es zwischen 8 und 15 Liter Blut, was zwei bis dreimal soviel ist wie im Ruhezustand. Kein Wunder also, dass man ins Schnaufen kommt.
Das Atemvolumen kann beim Wandern auf bis zu 25 bis 30 Liter in der Minute klettern. Normalverbrauch sind 6 bis 8. Das hat natürlich auch mit der zunehmenden Höhe zu tun.
Interessant ist, dass ab 1.000 Meter die maximale Leistungsfähigkeit ein Prozent pro hundert Höhenmeter abnimmt.
Nicht minder von Interesse sind die Auswirkungen des Wanderns auf die Hormone. Sie sorgen in Form von Endorphinen für Glücksgefühle der besonderen Art. Und Adrenalin steigert die Leistungsfähigkeit.

 
   
   

 
nach oben